Winterwunderzauberschöne Grüße

Winterwunderzauberschöne Grüße
Schloss Nordkirchen - Das westfälische Versailles

Mittwoch, 30. März 2016

Die Rückkehr der Schwalben

Jedes Jahr im April warten wir sehnsüchtig auf die Rückkehr unserer Schwalben.

Sie sind die Boten des Frühlings und man kann fast die Uhr nach ihnen stellen.Letztes Jahr kamen sie am 14.April zurück und richteten sich wieder in unserem Stall häuslich ein.Wir hatten insgesamt 8 Nester mit 3 Gelegen.





Die 4 Musketiere

Schwalben sind sehr treue Wesen und kehren stets an den Ort ihrer Geburt zurück. Sie sorgen auf natürliche  Art und Weise, dass Fliegen und Ungeziefer sich nicht vermehren und werten damit die Ökobilanz enorm auf. 
Natürlich hinterlassen Schwalben im Laufe eines Sommers auch Unrat unter ihren Nestern.Ein kleines Brett unter den Nestern wirkt da Wunder und das Problem ist behoben.


Viele Hausbesitzer fürchten aber um ihre schönen Fassaden und unterbinden den Nestbau schon im Vorfeld oder zerstören bereits vorhandene Gelege. Es soll ja sogar Menschen geben, die fällen Bäume, weil sie das Gezwitscher der darin lebenden Vögel stört.(Kennt ihr auch diese Leute, die einfach alles stört? Die Fehler immer nur bei den anderen suchen? Die ständig nur jammern und denen man es nie recht machen kann? Ich frage mich, was mit ihnen in ihrer Kindheit passiert sein muss, dass sie so geworden sind). Die sind wohl erst zufrieden, wenn sie in ihrem stillen, kühlen Grab liegen.
Unglaublich!


Wir jedenfalls fördern den Bau von Schwalbennestern und wurden vor 5 Jahren vom Naturschutzbund Deutschland
als "Schwalbenfreundlichen Haus" ausgezeichnet.





Auch dieses Jahr werden wir wieder Ausschau nach ihnen halten und hoffen, dass auch Ihr die Vorboten des Frühlings herzlich Willkommen heißt.

Dienstag, 29. März 2016

Stephanies 8th Tea Cup & Mug Exchange



Der Tea Cup & Mug Exchange von Stephanie, erinnert mich ein wenig an das "Weihnachts-Wichteln" von Geschenken zu der Zeit, als ich noch zur Schule ging. Die Lehrer schrieben die Namen der Kinder und ihre kleinen Wünsche auf Zettel. Dann kamen alle in einen Behälter und jeder durfte einen Zettel ziehen ohne zu verraten, wen er gezogen noch was der Betreffende sich gewünscht hatte.
Irgendwie fühlte ich mich daran erinnert, als ich über Shane´s Blog
auf Stephanie´s Blog kam
www.theenchantingrose.blogspot.de
und von ihrer Tea Cup & Mug Exchange las.

Ich finde es eine tolle Idee so Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden und habe mich spontan angemeldet.
Natürlich war ich gespannt woher die Bloggerin wohl kommt, die demnächst aus " meiner " Teetasse trinken würde, vielleicht vom anderen Ende der Welt ?
Meine Teetasse

Und ein bisschen Naschwerk

Ein bisschen Ostern kam auch mit hinein

Und ein Rosen-Briefbeschwerer
Handgemacht

Mein Paket wird eine Dame in Europa bekommen, mehr verrate ich nicht.
Überraschung!


Mittwoch, 23. März 2016

Pray for Brussels





Pray for our neighbours and friends in Belgium

Don´t forget Paris !
Don´t forget Ankara !

Das Gewicht der Seele von Jörg Fauser

Heute früh ein Brief aus Berlin.
Eine Freundin teilt mit, dass amerikanische
Wissenschaftler durch eine Wiegemethode
vor, während und nach dem Sterben
herausgefunden haben: beim
Überqueren des letzten Flusses
gehen dem Menschen 21 Gramm
Gewicht verloren,
das Gewicht,
nehme ich an,
der Seele

Heute Abend ein Anruf, ein Freund
in London ist gestorben,
31 Jahre, Hirnschlag,
jetzt schon verwesender Leib,
minus 21 Gramm Seele.
Die Stadt Wien wirst du nicht mehr
abbrennen sehen, Benny, und nicht
den Planeten Venus.
Wie hieß das letzte Mädchen?
War die Maschine gut geölt,
was war im letzten Glas?
Und wem galt dein letzter Zorn?

Wog deine Seele diesen Leib
nicht mehr auf und zerschlug
dir das Hirn?
Ratlos sitzen dein Freunde vor den Frauen,
seltsam schmecken die Getränke, kälter
scheint die Erde.

Freudlos sitze ich diese Nacht über den Tasten
und verstehe doch nicht anderes
als mich an die 21 Gramm zu klammern,
die meine Finger schreiben machen
und meine Träume vorbereiten
auf den Tod.

Dienstag, 15. März 2016

Kathleen Ferrier - A voice that embraced a nation

Eine vollkommene, aber "unvollendete" Sängerin war die Altistin Kathleen Ferrier. In einem kleinen Dorf in Lancashire namens Higher Walton wurde sie am 22.04.1912 in einfachen Verhältnissen geboren. Schon früh erkannte man ihr Talent jedoch musste sie die Schule mit 14 Jahren verlassen. Die Eltern konnten das Schulgeld und schon gar nicht das Geld für den Klavierunterricht aufbringen.

Das Geburtshaus in der Blackburn Road in Higher Walton



Fortan jobbte sie bei der Post , sang nebenbei in Chören, nahm Klavierunterricht und nahm an Wettbewerben teil.
Der erste Preis beim Carlisle Festival im Jahr 1937 brachte den Wendepunkt in ihrem Leben.Sie bekam Angebote, wurde gefördert und tourte während des Krieges durch Grossbritannien um den Menschen in den Fabriken und Dörfern ein wenig Freude zu machen. 
Unterstützung fand sie in ihrer Schwester die sie auch dazu bewegte 1942 nach London zu gehen um weiter an ihrer Stimme zu arbeiten.


Mit dem Tenor Peter Pears  während des Edinburgh Festival


Ombra mai fu aus Händel´s Xerxes

1948 das erste Konzert in New York, weitere sollten folgen. Sie sang unter den berühmtesten Dirigenten ihrer Zeit, Benjamin Britten, Herbert von Karajan, Clemens Krauss um nur einige zu nennen. 
Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. Mahler, Bach, Händel, Schubert, Schumann, Elgar.
1944 machte EMI die ersten Aufnahmen mit ihr die aber erst 35 Jahre später, lange nach ihrem Tod, veröffentlicht wurden.

Agnus Dei - Bach

1951 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Sie wurde behandelt, erfolgreich wie sie glaubte. Sie arbeitete weiter. Die nachfolgende Aufnahme ist aus diesem Jahr. Entschuldigt die Qualität, sie ist immerhin 65 Jahre alt.

Land of Hope and Glory, 1951

Am 8. Oktober 1953 starb Kathleen Ferrier in London an Krebs.
Welch eine Verschwendung des Lebens.
Sie hatte eine außergewöhnliche Stimme, kraftvoll mit einem einzigartigem Timbre und immer lag auch ein Stück Melancholie darin.

Kathleen Ferrier

Freitag, 11. März 2016

Das schönste Fußballstadion Europas

Wenn man im Ruhrgebiet wohnt ,und da ist es egal ob man aus Dortmund, Gelsenkirchen oder Bochum kommt, dann ist man mit Fußball groß geworden.In der anderen Ländern ist Rugby, Base- oder Basketball der populärste Sport, hier ist es der Fußball.

 Mein Vater hat mich schon als Kind mit ins Stadion genommen. Stadionbesuche sind etwas ganz besonderes, Feiertag für die meisten Fans. 
Nun wurde der Dortmunder Signal Iduna Park oder wie wir Dortmunder immer noch liebevoll sagen, das Westfalen Stadion, vom "The Telegraph"zum schönsten Stadion Europas erkoren.


Vor einigen Jahren wählte die "London Times" das Stadion sogar zum schönsten Stadion der Welt.

Mit Schönheit war da nicht nur die Architektur des Gebäudes gemeint sondern das Gesamterlebnis Borussia Dortmund. Die Interaktion zwischen dem Verein und den Fans.

Die Fans insbesondere die der SÜD, der größten Stehtribüne Europas, die mit ihren Choreos jedes zweite Wochenende für Staunen und Begeisterung sorgen.

Die Süd ist das Herz des Stadions.


Spieler, Trainer, die kommen und gehen, die Fans aber bleiben.
Wenn am Spieltag aus mehr als 80.000 Kehlen "You ´ll never walk alone" gesungen wird, dann ergreift das jeden.Die Fans im Stadion, das ist wie eine Familie.
Diese Atmosphäre gibt es nur hier.

Mein Papa sagt immer, selbst wenn unsere Borussia 2. Liga spielen würde, wäre das Stadion voll. Die Menschen sind halt mit dem Herzen dabei. Wie in einer Ehe, in guten wie in schlechten Tagen.
"The Telegraph" schreibt :" Das sollte jeder Fußballfan einmal erlebt haben, bevor er stirbt."

Selbst von der Insel kommen jeden Heimspieltag mehr als 1000 Fans herüber um ihren BVB zu sehen. Beachtlich!



Heute war das "Wohnzimmer" wieder ausverkauft beim Spiel

Borussia Dortmund : Tottenham Hotspur
3 : 0
So darf es ruhig weitergehen.

Egal von wo ihr kommt, genießt die Spiele friedlich miteinander.
Auch Fußball ist nur ein Sport.
An dieser Stelle möchte ich die Gäste meines Country Lovers Cottage grüßen die auch wegen des BVB nach Dortmund kommen u. a. aus Zwenkau, Konstanz, Garmisch-Partenkirchen, Stuttgart etc.

Heute trafen für unseren BVB

1:0
P.E. Aubameyang


2:0 und 3:0
Marco Reus


Donnerstag, 10. März 2016

Ostern steht vor der Tür



Nun dauert es nicht mehr lange, dann ist Ostern

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass wir Ostern viel freudiger und fröhlicher feiern als Weihnachten?

Obwohl Jesus kurz vorher gestorben und an Weihnachten doch geboren wurde, merkwürdig.
Hängt vielleicht mit den heidnischen Gebräuchen unserer Vorfahren zu jener Zeit zusammen. Der Frühling, alles ist im Neubeginn, die Eier als Symbol der Fruchtbarkeit, so war es schon in der Antike.




Dieses Bild hat meine Pariser Freundin Annemarie mir geschickt.
Oeufs
Das sieht doch toll aus !

Vor ein paar Tagen war ich in einem großen Floristen- und Gartengeschäft, dem Ostertrend auf der Spur.
Dieses Jahr ist es nicht so bunt.



Von Rosa bis Pink auf eine dezente Art, wie ich finde



Verspiegelte Kerzengläser kann man nie genug haben



Süße Hasen



Eine pinke Badenixe schwamm auch vorbei
Mit wem hat sie nur Ähnlichkeit?


Dann ging es zur Abteilung Naturtöne


Also mir fehlt da ein bisschen Farbe. Das erinnert mich doch sehr an das, was ich jeden Morgen da draußen in der trüben Landschaft sehe.



Hasenparade


Der musste mit





Wie wahr!



Ich hole Ostern wieder meine Hasen von Catherines Collections hervor


Und die schönen Glaseier mir den Polka Dots


Mein süßes Bunny


Für die beste Mama die ich habe


Meine Deko-Idee für Euch

Werden bei Euch auch noch traditionell die Ostereier gefärbt?
Legt Ihr auch zu Ostern Soleier ein?
Viel Freude bei den Vorbereitungen und schönes Wetter wünscht Euch die Barbara.



Donnerstag, 3. März 2016

Through the garden gate in February




Through the garden gate, ist die wundervolle Idee von
Sarah, Down by the sea, die jeden Monat für uns ihre Gartenpforte in einem der schönsten Landstriche Europas, in Dorset, öffnet. Jeder darf mitmachen und so, über das Jahr verteilt, verfolgen, wie ein Garten dem Wandel der Jahreszeiten unterliegt.


Hier ist noch nicht viel los. Das Wetter ist sehr wechselhaft. Mal weht der Wind von Osten, dann ist es bitterkalt, mal weht der Wind von Westen, dann kommt der Regen von der Atlantikküste zu uns herüber gezogen mit milden Temperaturen.


Ich beschränke mich immer noch größtenteils, bei einer Tasse Kaffee, Pläne für das neue Gartenjahr zu schmieden.
Ein bisschen dekoriert habe ich aber schon einmal.


Ein paar vorgezogene Osterglocken halten dem Wetter in einer geschützten Ecke schon Stand.


Und Ostern ist ja auch nicht mehr weit.


Das alte Fahrrad wurde auch ein bisschen herausgeputzt.


Was die Flora anbetrifft, so sagen sich hier zur Zeit noch die Füchse "Gute Nacht"


Aber der Himmel über Dortmund kann im Winter so atemberaubend blau sein.
Die Blümchen sind nicht echt, aber ohne sah es nicht so heiter aus.


Das ist doch mal eine tolle Idee!
Durch die Pforte einen neuen Gartenraum betreten.
Das möchte ich auch haben.

Welche Ideen schwirren Euch im Kopf herum?
Was für Gartenprojekte plant Ihr in diesem Jahr?
Schließt Euch doch Sarahs´ Einladung an und öffnet Eure Gartentore.

Eine schöne und hoffentlich bald wärmere Zeit wünscht Euch die

Barbara