Beim Heurigen in Traiskirchen

Montag, 30. April 2012

Countrylovers liebt den Frühling


Frühling läßt sein blaues Band,
gehört wohl zu den schönsten Gedichten, die je über den Frühling, den immer wiederkehrenden Neubeginn der Natur, geschrieben wurden.  Wenn unter blauem Frühlingshimmel leuchtend gelbe Rapsfelder intensive Farbtupfer in die Landschaft malen wie auf van Gogh Gemälden, die blauen Veilchen blühen und  der erste Flieder seine Knospen der Sonne lebensbejahend entgegenstreckt, dann steht der schönste Frühlingsmonat vor der Tür - der Wonnemonat Mai. Voller Sehnsucht haben wir ihn erwartet....komm lieber Mai und mache....!


Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte.
Süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.


Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist´s !
Dich habe ich vernommen.


Eduard Mörike (1804-1875)

 Viola odorata, Duftveilchen
 Vincent van Gogh, Mandelblüte
 Flieder, Erinnerung an Ludwig Späth
 Katzenminze
Wenn der weiße Flieder wieder blüht....Madame Lemoine

Frühlingsschal
Hommage an Vincent van Gogh
Mit Liebe zum Detail designed by Countrylovers

 Einzigartiges Designunikat
 Ein Feuerwerk an Farben
 Detailverliebt
Schöner kann Schal nicht sein!

Dienstag, 24. April 2012

Countrylovers liebt "Der Wildschütz" 12.04.2012 Mainfranken Theater Würzburg

Ich gerate unweigerlich ins Schwärmen, wenn ich über meinen Lieblingssänger Johan F. Kirsten plauder oder schreibe, obwohl ich in der Vergangenheit pubertäres, groupieähnliches Verhalten bei mir nicht beobachten konnte.
Was unterscheidet diesen Opernsänger also von den anderen, macht ihn für mich einzigartig, unwiderstehlich, macht jeden Opernbesuch zu einem Erlebnis?
Warum pilger ich jedes Jahr nach Würzburg um ihn erleben zu dürfen, obwohl unser Dortmunder Opernhaus, objektiv betrachtet, doch einiges mehr zu bieten hat, als das Mainfranken Theater in Würzburg?

Neben der Stimmgewalt, der schönen Klangfarbe seines Bass-Bariton und der außergewöhnlichen Fähigkeit seinen Figuren wahres Leben einzuhauchen (jedesmal eine Art Offenbahrung für mich), hat dieser wandlungsfähige Sänger etwas, das man bei vielen anderen oft vermißt - Leidenschaft und Seele!
Passion für einen Beruf, der für Herrn Kirsten Berufung bedeutet.

Selbst in den, vom Publikum oft als unpopulär, weil negativ angelegten Rollen, wie dem schaurig-schönen Zauberer Klingsor im Parsifal, vermag er, durch seine Art des Spiels, der gelebten Authentizität der Rolle die einen in den Bann zieht, ob man will oder nicht, zu entzücken.
Begeisterte als Don Magnifico in La Cenerentola, obwohl eine mehr als zwielichtige, charakterlich bedenkliche Figur verkörpernd, das Publikum so sehr, das am Ende Rosen auf den Star des Abends niederregneten, zu Recht!
Im Würzburger Wildschütz, der fantastisch inszeniert ist und mir wie eine Reise auf den Schwingen eines Schmetterlings vorkam, musikalisch so leicht und heiter, jedoch nicht ohne gesellschaftliche Seitenhiebe, begeistert er als Lehrer Baculus. Loriotresk und teilweise tragisch komisch ist er omnipräsent und drückt dieser musikalischen Komödie, die mit den Grundelementen des Theaters spielt, Verkleidung, Verwechslung, Verstellung, seinen schönen Stempel auf. Ich möchte nie wieder einen anderen Baculus sehen, denn besser geht es weiß Gott nicht mehr, dessen bin ich mir sicher.

Was also ist das Geheimnis?

Da brennt eine Flamme in seinem Herzen, die den sensiblen Zuhörer elektrisieren läßt, anbetend und voller Ehrfurcht vor dieser beseelten Passion lausche ich dem Wohlklang dieser Stimme und lasse mich verführen.
Es wird dieses Quentchen mehr an Leidenschaft sein, was einen sehr guten von einem außergewöhnlichen Sänger unterscheidet. Nur mit aufrichtiger und tief empfundener Liebe zu seiner Berufung, kann man diese schwierige Aufgabe vollbringen, kann man Hüter einer "Großen Stimme" sein, die den Menschen Freude über Freude schenkt.
 Herr Johan F. Kirsten als Sebastian Baculus und Gattin
 Lehrer Baculus (J.F.Kirsten) und Gretchen (Anja Gutgesell)

 Baculus und Pancratius (Herbert Brand)
 Herrlich loriotresk!

 Die 5000 Taler Arie

 Baculus und Gräfin Eberbach (Barbara Schöller)
 J.F.Kirsten, Anja Gutgesell und Joshua Whitener als Baron Kronthal
 Applaus und Rosen, wohlverdienter Lohn!
Ich fühle mich privilegiert und geehrt dieser Stimme lauschen zu dürfen und werde mit Vergnügen und großer Freude seiner Spur folgen - auch wenn sie mich nach Novosibirsk führen sollte.

Bilder Mainfranken Theater Würzburg und Privat, Aufführung der Oper "Der Wildschütz" von Albert Lortzing am 12.04.2012

Dienstag, 3. April 2012

Countrylovers liebt Rosen

Heute sind zwei neue Schönheiten in den Garten gezogen.
Zigeunerknabe
Ein Sämling von Russeliana, gezüchtet 1909 von Rudolf Geschwind und unter dem Namen "Gipsyboy" vorgestellt. Eine stark duftende Bourbonrose, die eine ausgezeichnete Frosthärte aufweist. Eine Bereicherung für unseren Countrylovers-Garten.

Chapeau dé Napoléon

Diese Rosa centifolia muscosa wurde 1820 an einer Klostermauer in Fribourg entdeckt.
Ihren Namen verdankt sie der Bemoosung an den Außenseiten der Knospen, die an einen Dreispitz, so wie Napoléon ihn trug, erinnern. Willkommen du Schöne!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Countrylovers Tarte au Chocolat

Da dachte ich, ich sähe schon den Frühling als Silberstreif am Horizont und dann das! Regen, Nebel, Dunst, welch ein Jammer!Wie gut, dass es da den Seelentröster schlechthin gibt, einen saftigen, leckeren, unwiderstehlichen Schokoladenkuchen a lá Francais. Absolut einfach, gelingt immer und schmeckt auch (leider) immer.
Hier das Rezept/Zutaten
250 Gramm weiche Butter
250 Gramm brauner Zucker
4 Eier
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
schaumig schlagen mit dem Sahnebesen in der Küchenmaschine(Handrührgerät geht auch)
danach in der Reihenfolge zugeben
2 Teelöffel Zimt
5 Esslöffel Kakao
250 Gramm Mehl(Instant Mehl auch Vollkorn möglich)
1 Päckchen Backpulver
250 ml trockener Rotwein (ersatzweise Trauben- oder Joahnnisbeersaft wenn Kinder mitessen)
250 Gramm Schokostreußel Vollmilch oder Zartbitter

Der Teig ist recht flüssig, also keinen Schreck bekommen.
Ofen auf 175 Grad vorheizen (Umluft), den Teig in eine normale, runde Kuchenform oder in eine Kastenform, die man zuvor mit Backpapier ausgekleidet hat, füllen und für ca. 45 min. in den Backofen.
Anschließen abkühlen lassen. Den ausgekühlten Kuchen mit 2 Päckchen Glasur (Vollmilch) überziehen.
Und dann... einfach nur genießen!

Dienstag, 21. Februar 2012

Countrylovers liebt Chanel

Wenn die Tage länger werden und die Luft schon einen Hauch von Frühling erahnen läßt, dann möchte man am Liebsten sofort den Wintermantel und die dicken Strümpfe in die Schubladen und Schränke verbannen und :"Frühling, wo bist du?" fragend hinausrufen. Nun, ein wenig werden wir uns noch gedulden müssen. Die einen oder anderen Label´s haben schon ihre Frühjahrskollektionen auf dem Markt und besonders bei Myrine&Me könnte man schon schwach werden, die neuen Candy Bags von Furla sind auch nicht zu verachten. Man will einfach wieder Farbe in sein Leben lassen, kann man auch, mit den neuen Farben aus der dekorativen Frühjahrskollektion von Chanel.
April, May und June heißen die neuen Farben und sie halten was sie versprechen.
April, ein warmer Beerenton, der noch die regenreichen Stürme des April in sich vereint, nicht ohne der leicht wärmenden Sonne seine Hand auszustrecken.
May, so zart, so ätherisch, so voller Poesie erinnert an die zarten Farben des Frühlings, an pudrige Tulpenblätter die so zerbrechlich wirken.
June dagegen gibt uns einen Vorgeschmack auf die Wärme des Sommers, auf einen Sonnenuntergang an einem lauen Juniabend.

Mein Favoriten sind April und May. Ich werde wohl in den nächsten Tagen losziehen und mir den Frühling holen, den Frühling von Chanel.

Sonntag, 12. Februar 2012

Irgendwie anders

Wenn ich früher auf Reisen war, habe ich mich oft über diese zwar aufgeräumten, sauberen,aber dennoch uniform lieblos gestalteten Zimmer oder Wohnungen gewundert. Wie soll man da kein Heimweh bekommen, wie soll der Gast da König(in) sein, wenn alles Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit ausstrahlt und die Herzlichkeit, diese wohltuende Herzlichkeit, die einen wie einen warmen Mantel umfängt, wenn man sich fremd, allein fühlt, dem schnöden Mammon geopfert wird. Als wir unser 200 Jahre altes Backhaus zu einem Gästehaus mit Wohlfühlcharakter umgebaut haben, da haben wir nicht an High-Tech Bad und Perfektion gedacht, nicht an W-LAN Anschluß oder die Möglichkeit 894 TV- Programme zu empfangen. Atmosphäre sollte es haben, Charme und Charakter, ein Rückzugsort, ein Ort der Inspiration, eine Puppenstube für große und kleine Leute, ein Stück Geborgenheit in der Fremde.
Irgendwie anders sei es bei uns, sagen uns oft unsere Gäste. Irgendwie anders wollen wir auch sein!







Alles Liebe und eine schöne Zeit wünscht Euch das Bed&Breakfast for countrylovers